Sea Pinks / Dead Seas

Würde man mich fragen, welche Musikrichtung für mich die einzig wahre ist, würde ich vermutlich ohne mit der Wimper zu zucken “Post-Punk” sagen. Eine düstere Melodie, eine fesselnde Stimme, eine hervorstechende Bassline – mehr Zutaten braucht ein Song nicht und ich bin ihm verfallen. So erging es mir unter anderem auch mit dem erstmaligen Hören von Séance on a Wet Afternoon von Girls Names. Ich muss keinen großen Hehl daraus machen, dass ich von der irischen Band einfach begeistert bin!

… jetzt fragt ihr euch sicherlich, warum ich die ganze Zeit von Girls Names fasel, wenn in der Überschrift eigentlich Sea Pinks steht. Dann lasst mich mal Licht ins Dunkle bringen: Girls Names sind Sea Pinks – nur in einer veränderten Konstellation. Man mache Schlagzeuger zu Sänger, Bassistin zu Schlagzeugerin, Sänger zu Gitarrist und wechsle den Musikstil von Post-Punk-Rock zu Gute-Laune-Pop. Ein Leben in ständiger Düsterheit ist ja auch nicht allzu lange zu ertragen. Selbst ich brauche ab und an ein wenig musikalische Abwechslung und da kommt mir Sea Pinks gerade richtig! Ein unglaublich melodiöses, schwungvolles und tanzbares Vergnügen, dass einem sofort ein Lächeln auf die Lippen zaubert und man bei jedem Hören felsenfest davon überzeugt ist, dass das Leben einfach nicht mehr schöner werden kann.

Ihr Sound ist geprägt von 80s Indie Pop, 60s Garage und ganz viel Doo-wop Surfpop. Ein absolutes Gegenteil zu ihrem eigentlichen musikalischen Hauptverdienst mit Girls Names und doch unglaublich hinreißend. Sea Pinks haben ein Talent für glücklich machende Musik! Vielleicht liegt das ja an den farbintensiven Grasnelken von denen sie sich zu ihrem Namen und Zweitprojekt inspiriert haben lassen.

Seit zwei Wochen ist ihre Debut LP Dead Seas via CF Records erhältlich. Ein Gute-Laune-Album, dass ich jedem wärmstens empfehlen kann, bestückt mit 11 swingenden Songs.

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Fountain Tesserae


Peripheral Vision

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Posted on by Natalie in Eject

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