The Murlocs


Ich muss offen und ehrlich gestehen: Als ich den Namen The Murlocs las, war meine erste Vermutung nicht, dass es sich hierbei um eine Blues Rock Band handeln könnte. Und wenn ich an Blues Rock denke, dann fällt mir im ersten Moment auch nicht gerade das (bestimmt) wundervolle Land Australien ein. Doch so kann man sich irren, denn die aus

Video der Woche: Hunt In Pairs / Slow Dance


Manchmal können Missverständnisse unverhofft den Weg zu genialer, neuer Musik ebnen. Dank meiner Fehlannahme die Stimme von Arctic Monkey's Sänger Alex Turner zu hören, lauschte ich vor kurzem mit Faszination den Klängen von Haunt In Pairs. Nach kurzer Recherche über ein mögliches Nebenprojekt des Sängers stellte sich letztendlich

Musikkanal: Shoegazing deluxe


Lasst uns diese Woche den Shoegaze und seine Anfänge zelebrieren! Unser Video der Woche ebnete mir den Weg zum heutigen Musikkanal. Spiritualized veröffentlichten letzte Woche das Video zu "Hey Jane", ihre erste Songauskopplung aus dem im April erscheinenden Album "Sweet Heart Sweet Light". Vier Jahre lang war es still um Jason Pierce aka J

Video der Woche: Spiritualized / Hey Jane


Wenn man sich schon einmal mit der Entstehung des Shoegaze Mitte der 1980er Jahre in Großbritannien befasst hat, dann sollte einem der Name Spiritualized bereits ein Begriff sein. Die Band rund um Frontmann Jason Pierce (besser bekannt als J Spaceman) entstand in den 1990ern als Nachkomme von Spacemen 3, welche neben Bands wie The Jesus

Rewind

Rewind > Pussywarmers

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Pussywarmers, My Pussy Belongs To Daddy Cover

2009 brachten The Pussywarmers, eine Band aus der italienischen Schweiz, ihren Longplayer “My Pussy Belongs To Daddy” raus. Mit akustischen Instrumenten wie Banjo, Horn, Trompete und Kontrabass lassen die Pussywarmers den Blues und Jazz Sound der 20er aufleben, gemischt mit Cabaret-artigem Pyschedelic, Calypso und Folklore – Gesungen wird in süßem italienisch akzentuierten Englisch, wahlweise auch Italienisch oder Deutsch. Read more

Rewind > Max Rouen

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Dieser Bericht über eine meiner eher zufälligen Errungenschaften in Sachen Musik – der LP ‘Magnetic Wave Of Sound’ von Max Rouen – könnte nicht besser zu lowtape passen. Der geheimnisvolle Mann, hinter dem de:bug Autorin thaddi keinen geringen als den Labelchef von Karaoke Kalk höchstpersönlich vermutete, hat nämlich eine Passion für Kassetten, im Besonderen für reel-to-reel Aufnahme Techniken.

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Rewind > Adanowsky feat. Devendra Banhart

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Adan Jodorowsky, chilenisch-französischer Barde und Sohn des surrealistischen Filmemachers Alejandro Jodorowsky hat sich einst den Pionier des ‘New Weird America’ Devendra Banhart ins Boot geholt, um die Welt mit gutem Aussehen, Charme, Federkostümen, nackter Haut und wundervollen Stimmen in Liebe zu tunken. Read more

Musikkanal: F***t das System

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Die deutsche Sprache eignet sich, und da werden mir die meisten Leser wahrscheinlich zustimmen, kaum, um romantische Gefühle auszudrücken. Ein gesungenes “Ich liebe dich” klingt der Jugend viel zu schnell nach Schnulze. Anders als das Allerweltsenglisch ist kratzbürstiges Deutsch vielleicht einfach zu unangepasst. Und spätestens seit der Punk-Bewegung der 70er Jahre drückten sich linke Systemkritik und jugendliche Wut gegen Rechts, Kapitalismus, Pesudo-Demokratie, Volksverdummung und die Polizei immer wieder im (politischen) Gesang unserer sperrigen Sprache aus. Read more

Seppowitz – Neben der Spur (Part V)

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“Wie schaut’s aus? Bierchen im Mokum?” Ziemlich genau so beginnen sie, die verhängnisvollen und nicht selten legendären Abende mit meinen Freunden. Es ist ja nicht so, dass man sich nicht tatsächlich vornimmt wirklich nur auf ein (oder vielleicht zwei) Bierchen vorbeizuschauen. Man ist ja von der Arbeitswoche geschafft, braucht eigentlich Schlaf und sowieso, immer dieses bis in die frühen Morgenstunden unterwegs sein, man ist ja keine 20 mehr. Man quält sich also von der Couch, schlurft zur Tram, wird durch die frische Luft und die Vorfreude etwas wacher und ehe man sich versieht, war man neun Stunden am Stück im Mokum oder ist zwischendurch doch noch im Duncker gelandet, um anschließend noch einen Absacker im – ihr ahnt es vielleicht – Mokum zu trinken. Da ich mich genau an diesen Abenden mit genau diesen Freunden so unendlich lebendig fühle (und ich sie allesamt am nächsten Tag verkatert verfluche!) soll der dieswöchige Rückblick ihnen und nur ihnen ganz alleine gewidmet sein.
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Seppowitz – Neben der Spur (Part IV)

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Nach dem es beim letzten Mal in meine dunkle, aber nichtsdestotrotz erinnerungswürdige Vergangenheit voller tiefer gelegter Autos, Ampelrennen und deutschem Sprechgesang ging, ist der Auslöser dieser Ausgabe von Neben der Spur das wunderbare und absolut fabelhafte Konzert von City and Colour, das ich im Astra zu Berlin erleben durfte. Musikalisch davon beeinflusst, tauchte ich demnach in die Welt der langsamen, wundervollen und über allem Zweifel erhabenden Klänge ein.
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AnaLogue’s zonderbarkeiten: 50 Years of Dr. Martens

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Black Rebel Motorcycle Club covern The Pogues und The Raveonettes covern The Stone Roses – und das so gut wie das Original! Meinem Geschmack nach vielleicht sogar besser als das Original?! Was meint ihr? Vor allem The Raveonettes haben mich mit ihrer Version von “I Wanna Be Adored” richtig beeindruckt. Das Lied ist ja im Allgemeinen schon ein Klassiker, aber mit Sharin Foos Stimme ist es ne absolute Wucht. Jetzt fragt ihr euch sicherlich, wie kommt es zu den besonderen Cover-Versionen? Tja, das haben wir Dr. Martens zu verdanken! Ja, genau – Der Kult-Schuhmarke. Die wurde letztes Jahr 50 und brachte anlässlich der großen Feierei eine CD namens 50 Years Of Dr. Martens heraus. Ich bin nicht wirklich ein doller Doc Martens Fan, daher ging das Ganze irgendwie auch klangheimlich an mir vorbei. Aber letzte Woche machte ich DIE Entdeckung – The Raveonettes mit “I Wanna Be Adored” und dazu noch ein Spitzen Video!

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Seppowitz – Neben der Spur (Part III)

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Die letzte Woche machte musikalisch meinem Kolumnennamen Neben der Spur alle Ehre, denn sie war geprägt von einer Musikrichtung, die auf diesem Blog und unter meiner Feder eigentlich so nicht stattfinden dürfte (oh ja, ich bin unter die reißerischen Berichterstatter gegangen!). Meine Jugend war erfüllt davon und damals fühlte ich mich dabei so gottverdammt cool, dass ich mich heutzutage ernsthaft frage, wie aus mir noch so ein ordentlicher und ansehnlicher Kerl werden konnte. Macht euch bereit, denn die nächsten drei Songs könnten vielleicht auch ein Ausflug in eure Vergangenheit sein! Read more

Rewind > Kunst als Klang

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Hosted inside a renovated warehouse whose imagined wares are ‘flippers and jukeboxes’, the Kunst Als Klang was a tri-evening clash between stark contrasts; sometimes awkward, mostly provocative, fleetingly sublime. The wrestle between those two descriptors – highbrow kunst and lowbrow klang – proved to be best played out within the audience.


Gespannt betraten wir die Galerie… sphaerische Klaenge von den Buehnenlautsprechern entspannten und wir stellten uns auf Kommendes ein. Saegende Geraeusche ertoenten, die sich trotz ihres schrillen, lauten Klanges dreidimensional in das vorhandene Ambiente einfuegten… die bereits anwesenden Zuschauer draengen sich mit Ohren, Augen oder Kameras zu dem Geschehen..  und erblicken Faust-Gruendungsmitglied und Art-Errorist Jean-Hervé Péron beim lustvollen, rhytmischen “bemalen” einer Galeriewand, mittels seiner Motorsaege… ein gelungener und vielversprechender Auftakt fuer die nun startende Faust Performance.. gewohnt schraege Klaenge zwischen Rhytmik, Laerm und Klangaesthetik.. immerwieder unerklaerlich, fast schon unverstaendlich, aber dennoch wunderschoen.. mir ist es nicht moeglich die Erlebnisse mit dieser Band zu beschreiben. Entweder man hat es gesehen oder nicht. Und ich befuerchte entweder man liebt oder hasst es.. bemerkenswert auch Geraldine Swayne’s live-painting performance in Einklang und Zusammenspiel mit den Klaengen der restlichen Band…

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AnaLogue’s zonderbarkeiten

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Meine letzte Woche war ganz besonders geprägt durch die Vorfreude auf das Moon Duo / Male Bonding Konzert am 8. Oktober im Festsaal Kreuzberg. Daher läuft bei mir schon seit längerem nichts anderes mehr als ihr aktuelles Album Mazes. Eine spirituelle Klangwelt, die Sänger Ripley Johnson gemeinsam mit Freundin und Bandkollegin Sanae Yamada erzeugt.
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