“Wie schaut’s aus? Bierchen im Mokum?” Ziemlich genau so beginnen sie, die verhängnisvollen und nicht selten legendären Abende mit meinen Freunden. Es ist ja nicht so, dass man sich nicht tatsächlich vornimmt wirklich nur auf ein (oder vielleicht zwei) Bierchen vorbeizuschauen. Man ist ja von der Arbeitswoche geschafft, braucht eigentlich Schlaf und sowieso, immer dieses bis in die frühen Morgenstunden unterwegs sein, man ist ja keine 20 mehr. Man quält sich also von der Couch, schlurft zur Tram, wird durch die frische Luft und die Vorfreude etwas wacher und ehe man sich versieht, war man neun Stunden am Stück im Mokum oder ist zwischendurch doch noch im Duncker gelandet, um anschließend noch einen Absacker im – ihr ahnt es vielleicht – Mokum zu trinken. Da ich mich genau an diesen Abenden mit genau diesen Freunden so unendlich lebendig fühle (und ich sie allesamt am nächsten Tag verkatert verfluche!) soll der dieswöchige Rückblick ihnen und nur ihnen ganz alleine gewidmet sein.
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